Gehilfersberg bei Rasdorf – Wallfahrtsjahr wurde feierlich eröffnet

Gastbeitrag von Winfried Möller

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde das Wallfahrtsjahr 2026 in der Kirche zu den Heiligen 14 Nothelfern auf dem Gehilfersberg bei Rasdorf eröffnet.

Für die Menschen aus dem Hünfeld und Fuldaer Land, der Rhön, sowie aus dem Geisaer Amt und Raum Bad Hersfeld hat das Gotteshaus eine große Anziehungskraft. Zelebrant war in diesem Jahr Domkapitular Prälat Christof Steiner Fulda.

„Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selbst auferstanden“ mit diesem Zitat aus dem Osterspaziergang von Goethe begann er seine Predigt. Denn die Botschaft der Osternacht sei, dass man sich nicht fürchten müsse, weil Christus wahrhaft auferstanden sei.

Die brennende Osterkerze sei dafür ein Zeichen, dass die Hoffnung von Generationen zu Generation weitergegeben werde. Passend zu Beginn des Wallfahrtsjahres und der Pilger-Saison sei die Geschichte des Unterwegsseins der Emmaus-Jünger im Tagesevangelium.

Sie hätten den Tod Jesu erlebt, seien traurig und fassungslos und liefen davon. Tod, Unglück, schwere Schicksalsschläge, Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit würden auch wir Menschen erleben. Krieg und Zerstörung verunsicherten uns.

So wie den Emmaus-Jünger ihr Herz im Gespräch gebrannt und sie sich dem Dritten geöffnet und ihn als den Auferstandenen am Brotbrechen erkannt hätten, so könne auch das Wort aus der Bibel uns brennen lassen, wenn wir uns ihm öffnen würden.

Auf vielfältige Weise würden wir entdecken können, dass der lebendige Christus uns auf unserem Lebensweg durch seinen Segen begleite. Bei allen unseren Versuchen, Glauben und Vertrauen zu lernen, seien Petrus, die Emmaus-Jünger, Thomas und Maria Magdalena gute Beispiele.

Erst als sie ihre Schwächen und Ängste zugeben, werden ihnen die Augen geöffnet. So könnten auch wir Gewissheit bekommen, dass Gottes Liebe und Gegenwart am Ende auch unser Unheil, Abgründe und Ängste überwindet.

Am Ende der Eucharistiefeier dankte Winfried Möller Prälat Christof Steienrt für seine spontane Bereitschaft den Gottesdienst für den erkrankten Prof. Dr. Gerhard Stanke zu übernehmen.

Sein Dank galt auch allen Engagierten aus Burghaun, Geisa, Großentaft, Simmershausen und Ufhausen, die die Kirche vor der Eröffnung gereinigt hatten, dem Küster Tobias Herget, den Messdienerinnen und Messdiener, sowie Michael Heller (Orgel) und der Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf und Martin Henkel, die für die notwendigen Hinweisschilder zum Gehilfersberg, wegen der Baustellen im Ort gesorgt hatten.

Er wies auch darauf hin, dass sich der Brand der Wallfahrtskirche in diesem Jahr zum 30. Mal jährt.

Ab sofort findet wieder jeden Samstag um 8 Uhr auf dem Gehilfersberg eine Eucharistiefeier statt. Weitere Gottesdienst werden in der Presse bekannt gegeben oder sind auf der Homepage des Pastoralverbunds unter „Gottesdienstordnung“ abrufbar.

www.pastoralverbund-hessisches-kegelspiel.de